Wir achten auch auf die Wasserqualität.
Ev. Regionalgemeinde Weißensee
Seit 1996 gehört die Kirchengemeinde Büchel zur Ev. Regionalgemeinde Weißensee, einem Kirchspiel
aus 11 Kirchengemeinden mit den Orten:
Büchel, Dermsdorf, Griefstedt, Günstedt, Herrnschwende, Leubingen,
Nausiß, Ottenhausen, Scherndorf, Stödten, Waltersdorf, Weißensee
Aus dem örtlichen Beirat der Kirchengemeinde Büchel sind zwei Vertretungsberechtigte für
den Regionalrat (Gemeindekirchenrat der Ev. Regionalgemeinde Weißensee) berufen. Die Sitzungen des Regionalrates
finden monatlich statt und wechseln in ihrem Versammlungsort innerhalb der Gemeinden.
Die seelsorgerischen Aufgaben übernimmt in unserer Gemeinde Pfarrer Nicolaus aus Leubingen.
Die Ev. Kirchengemeinde Büchel
Der Kirchenbeirat Büchel setzt sich derzeit aus vier Personen zusammen:
Hiltrud Tüchelmann, Anne-Marie Pfahlbusch, Helmut Pfahbusch, Tino TrautmannDavon sind
Anne-Marie Pfahlbusch sowie
Tino Trautmann in den Regionalrat berufen. Alle
Kirchenvorstände arbeiten ehrenamtlich und sind von den Wahlberechtigen in der Gemeinde für die
Dauer von sechs Jahren gewählt.
Innerhalb der Kirchengemeinde Büchel gibt es einen Frauenkreis und seit 2008 auch einen Singekreis,
deren Treffen monatlich im Pfarrhaus Büchel stattfinden. Wir laden alle Interessierten recht herzlich zu
diesen Veranstaltungen ein.
Die Partnergemeinde Breuna /
Bereits in Zeiten des Kalten Krieges entwickelte sich eine Partnerschaft zwischen den Kirchengemeinden
Breuna und Büchel, die im Rahmen der Patenhilfe zwischen östlicher und westlicher Landeskirche ins Leben gerufen wurde.
Besuchen Sie unser Partnergemeinde Breuna im Internet:
Ev. Kirchengemeinde Breuna
Die Kirche St. Ulrich
Die Kirche St. Ulrich liegt heute inmitten unseres Dorfes. Dies war nicht immer so. Ein kleiner Dorfteich zierte jene Stelle, an der das gegenwärtige Kirchengebäude in den Jahren 1834 - 37 errichtet wurde. Die alte Kirche lag gegenüber der Lossa, dort wo sich heute noch der Friedhof befindet. Die jährlichen Überschwemmung der Unstrut uns Lossa setzen dem Gebäude so stark zu, dass es mehr und mehr Schaden nahm, bis es schließlich in der Nacht vom 26 zum 27. Juni 1833 während eines Gewitters aus zweifelhaftem Grund abbrannte.
Heute führt der Unstrutradwanderweg zahlreiche Gäste an unserer Kirche vorbei und wenn die Tür offen steht, auch hinein. Die Kirche besitzt eine vollständig erhaltene klassizistische Ausstattung, ein Kleinod ländlicher Kirchenkunst. Machen Sie sich doch einfach Ihr eigenes Bild.
Kleiner Rundgang durch die Kirche
Der mächtige Kirchturm ragt weit über die Dächer der Gemeinde Büchel und ist prägend
für das Ortsbild. Vom Fuße an bis zur Wetterfahne sind es etwa 36 m. Aus der Turmlaterne hat man einen tollen Blick über den Ort und auf die Thüringer Pforte mit den beiden Sachsenburgen. Doch der Aufstieg bis hierher ist für Besucher viel zu gefährlich und nur wenigen Personen vorbehalten.
Bis zum Glockengeschoss ist das Mauerwerk in Bruchsteinen aufgeführt. Von dort an beginnt eine äußerlich verputze Fachwerkkonstruktion, die - abgesehen von der Westseite - aufgeputzte Blendarkaden trägt. Die Schieferhaube mit Laterne wurde dem ländlichen Stil der Region angepasst. Den Abschluss ziert eine Wetterfahne mit vergoldetem Turmknopf, 1995 erneuert.
Der Kirchturm beherbergt heute noch eine alte Turmuhr der Firma Weule, die aber 2004 durch eine moderne Funkhauptuhr ersetzt wurde. In der Glockenstube hängt allein und verlassen die einzige Bronzeglocke der Gemeinde. Sie wurde 1849 von den Gebrüdern Ulrich in Laucha gegossen.
Der hohe Saalbau mit acht großen Rundbogenfenstern ist für die örtlichen Verhältnisse recht großzügig angelegt. Die äußerliche Zierde ist der nach dem Dorfplatz weisende Portalrisalit mit Wandpfeilern und Halbsäulen. Leider hat auch hier der Zahn der Zeit mächtig an der Substanz genagt, so dass es für das Ortsbild eine Bereicherung wäre, wenn dieses Ostportal einmal wieder seinen alten Glanz zurückerhalten würde.
Im Inneren der Kirche befindet sich eine vollständig erhaltene klassizistische Ausstattung aus der Erbauungszeit. Kanzelaltar, Taufstein und Orgelprospekt wurden 1837 vom Bildhauer Elle aus Stadtilm gefertigt. Die zweigeschossige Empore schließt westlich das monumentale Orgelprospekt ein, dessen Innenleben 1837 vom Orgelbaumeiter Witzmann, ebenfalls aus Stadtilm, gefertigt wurde. Die genügsame Farbgebung verleiht der Kirche eine helle freundliche Atmosphäre.