s war einmal vor etwa 1200 Jahren, als unser Dorf in das Licht der Geschichte trat. Unstrut und Lossa ziehen sich in zahlreichen Mäandern durch das Rieth. Wald und Wiese und vor allem breite sumpfige Auen bestimmen das Landschaftsbild. Mühevoll haben die Menschen der Natur einigen Ackerboden abgewonnen.
Hier am Ufer der Lossa stehen drei Höfe. Dieses Gelände hebt sich gering von der übrigen Umgebung ab. Etwas südlicher nach dem Dorfe namens Grifestat zu, stehen weitere Höfe, die weitläufig durch einen hohen Palisadenzaun getrennt sind. Darinnen hat das Vieh freien Auslauf. Die Häuser sind aus grob behauenen Hölzern errichtet. Die Wände mit Weidengeflecht ausgefüllt und Lehm verkleidet. Stall und Wohnhaus sind unter einem Dach. Über Jahrhunderte und noch länger hatte die Lossa an dieser Stelle eine natürliche Erhebung gebildet, der auch die jährlichen Hochwässer nichts anhaben konnten. Deshalb nennen die Menschen der Umgebung diese Stelle "buhil". Später wird ein Hersfelder Mönch in das Besitzverzeichnis schreiben: "in Buchilide hube III, mansus III.

Begleitet mich ein Stück in die Vergangenheit und erlebt ein Stück vom Alltag unserer Vorfahren.

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